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Erotische
Kunst ist für den Photographen Stefan Weis nur in zweiter Linie
Kopfarbeit. Am Anfang steht der emotionale Rausch, der auch die letzten
Momente einer wie auch immer gearteten Selbstzensur hinwegfegt. Dabei
ist das Paradoxe daran, daß nicht nur beim Künstler erotische
Phantasien zwar immer im Kopf entstehen, aber genau dieser dem Ausleben
eines erotischen Moments oft genug den Weg versperrt. Denn letztlich ist
es der sprichwörtliche Bauch, mit dem wir fühlen. Stefan Weis spricht
in seinen Bildern aber Kopf und Bauch gleichermaßen an. Er nährt mit
seinen aufregend lasziven Aufnahmen sowohl die erotische Phantasie, als
auch das emotionale Empfinden des Betrachters und läßt sich dabei vor
allem von der Sinnlichkeit seiner Motive leiten und deren
vielversprechender Ausstrahlung kann man sich kaum entziehen.
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Wie
kommen ich zum Fotografieren?
Ich fotografiere seit ich denken kann, aber es gab zeitweise andere
Interessen (Malerei, Musik), die diese Tätigkeit in den Hintergrund
verdrängten.
Der Anfang zum professionellen Fotografieren wurde 1988 mit ersten,
kleineren Aufträgen für eine Tageszeitung gemacht.
1993 begann ich eine zweijährige Ausbildung an der Lazi-Akademie in
Stuttgart zum Fotodesigner. Der Schwerpunkt lag auf der Werbefotografie,
Arbeiten mit einer Sinar-Großformat-Kamera. Hier lernte ich alles in
selbständigem Arbeiten über Bild- und Lichtgestaltung, Arbeiten mit
Blitzlichtanlagen und Kunstlicht oder auch das Umsetzen von Bildern nach
einem vorgegebenen Layout.
Die Abschlußpräsentation brachte mir den ersten Job als freier
Mitarbeiter bei der Redaktion "PRINZ" in Stuttgart. Dies war
der erste Schritt in die Selbständigkeit.
Nebenbei lernte ich noch alles über das Internet, denn dies war die
Entdeckung für mich. Endlich konnte ich Bilder einem Publikum präsentieren,
ohne bereits bei einem Verlag ein Buch oder ähnliches veröffentlicht
zu haben. Die Fotostory mit dem Knetmännchen "FERDINAND"
brachte erste Erfolge und ließ sich auch kommerziell vermarkten.
Nach und nach wuchs mein Interesse für die künstlerische
Aktfotografie. Damals noch mit einem großen Fotostudio im Schwarzwald,
konnte ich erste Erfahrungen sammeln.
Seit 1997 bin ich wieder zuhause in meiner alten Heimat in Unterfranken
und liege mit Aschaffenburg nahe am Rhein-Main-Gebiet und geographisch
mitten in Deutschland. Noch kommt der Hauptverdienst aus meiner Tätigkeit
als Webdesigner, ich strebe aber verstärkt eine Laufbahn als freier
Fotograf an.
Warum ich gerne fotografiere?
Es ist wie ein Rausch. Vor allem bei der Arbeit mit Menschen, einer
Fotosession mit einem oder mehreren Models, entsteht ein dynamischer
Prozeß, ähnlich wie z.B. beim Musik machen in einer Gruppe. Das
technische Wissen über Fotografie wird zu einer unterbewußten
Grundlage, über der ein "Flow" entsteht - die Arbeit fließt,
es gibt kein Nachdenken mehr, Bilder entstehen aus dem Bauch heraus,
kurze Momente von Sekunden werden wie in Zeitlupe eingefangen...
Was ich immer suche:
Models, die noch ohne Starallüren sind und nicht gleich die Gage einer
Claudia Schiffer verlangen.
Verleger und Redakteure, die auch andere Fotografen kennen außer Newton
oder Ritz, oder diese kennenlernen wollen.
Kollegen, mit denen sich vielleicht ein Gruppe zum gemeinsamen
Einrichten eines Studios im Rhein-Main-Gebiet gründen läßt.
Publikum, das mir mit konstruktiver Kritik zeigt, ob ich auf dem
richtigen Weg bin und was ich besser machen kann.
Käufer, die den wahren Wert einer künstlerischen Arbeit erkennen und
honorieren können (grins)
Womit ich arbeite:
Mittelformat: Zensa Bronica EC-TL (älteres Modell), verschiedene
Objektive
Kleinbild: 2x Minolta X-700 mit verschiedenen Objektiven, meist
Festbrennweite
Diverse Kunstlichtlampen, Hintergründe und Leuchtflächen und was der
Baumarkt oder Schrottplatz sonst so hergibt
Eigenes SW-Fotolabor, Vergrößerungen bis 30x40 cm möglich
Digitale Bildbearbeitung am PC möglich, Scanner (auch für Dias)
vorhanden
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www.sw-akt.de
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